Wenn eine Vision Wirklichkeit wird: Die Kindertagesstätte eröffnet ihre neuen Räume

 

Vor zwei Jahren saß man zusammen, überlegte, was mit den nicht mehr genutzten Räumlichkeiten im Untergeschoss des Gemeindehauses geschehen solle. Die Angliederung an den dortigen Kindergarten lag nahe, doch bedarf ein solcher Umbau williger Gremien, fähiger Architekten, überzeugter Senatsstellen und nicht zuletzt hoher finanzieller Investitionen. Alles wurde gefunden und klamme Kassen gefüllt, um mit fachgerechter Betreuung von zusätzlichen Kindern in die Zukunft zu investieren.

 

Am 15. September 2015 konnte der neue Kindergartentrakt feierlich eröffnet werden. Bezirksbürgermeister Dr. Hanke war im letzten Jahr Lesepate in unserer Kindertagesstätte und wurde in diesem Rahmen schon im November vor Ort durch die Leiterin Frau Thomaschewski-Borrmann und Pfarrerin Türpe mit den Plänen vertraut gemacht. Jetzt konnte er mit der Kita-Leitung und Pfarrer Mangliers das rote Band durchschneiden und die Räume damit zur Besichtigung und vor allem Nutzung freigeben.

 

Von den sehr aufwendigen Bauarbeiten zeugen nur noch dokumentierende Fotos: auf ihnen Treppen, die entfernt, und Decken, die eingezogen werden mussten, Malen, Verputzen und Fliesenarbeiten, Baucontainer und sehr viel Schutt, immerzu, und immer wieder Staub in allen Ecken. Welch zusätzliche Arbeit und Anspannung dieses für alle bedeutete, erklärte Frau Thomaschewski-Borrmann in ihrer einführenden Ansprache im gut gefüllten Gemeindesaal, die sie mit einem Dank an die vielfältige Unterstützung von allen Seiten verband. Nicht zuletzt dankte sie den Eltern der Kita-Kinder für ihr Verständnis und ihre bewiesene Tatkraft.

Jetzt ist es also endlich soweit: die Schmetterlingsgruppe wird in den neuen Gruppenraum ziehen, die Sanitärräume mit kindgerechten Einbauten kleine Nutzer finden, die vielen einladenden Räume mit ihren sanftgrünen Böden werden mit Leben erfüllt. 15 Kinder werden die neue Gruppe bilden. Etwa die Hälfte wechselt aus dem Krippenbereich dorthin. Die anderen Plätze sind noch zum 1. Oktober zu vergeben, wobei drei Plätze für Kinder aus Flüchtlingsfamilien, vermutlich aus der Notunterkunft des ASB Alt-Moabit,  reserviert werden sollen.

 

 

MARTINA KNOLL

 

(fotos:knoll)