Mutterschutz und Elternzeit


Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. So lehrt uns der weise Prediger Salomo. War meine Zeit in den letzten Jahren vor allem mit meinen Aufgaben als Pfarrerin gefüllt, so werde ich das kommende Jahr vor allem in den Dienst eines kleinen Menschen stellen. Meine Lebenspartnerin, unsere kleine Tochter Felice und ich freuen uns auf die Geburt unserer zweiten Tochter und kleinen Schwester Mitte Juli.

Geboren werden hat seine Zeit, sagt Salomo. Und so kann man weiterführen: aufziehen und groß werden lassen hat seine Zeit. Ich werde unserem Kind in den ersten Monaten meine Lebenszeit widmen und daher meine pfarramtlichen Aufgaben für ca. ein Jahr ruhen lassen.

Auch wenn es mir nicht leicht fällt, manches loszulassen, was mir am Herzen liegt, angefangene Projekte zu übergeben und manche Idee noch einmal aufschieben zu müssen, so bin ich dankbar und froh, dass mein geschätzter Kollege Gisbert Mangliers in diesem Jahr meine Vertretung übernehmen wird.

Mit dem Beginn des Mutterschutzes am 1. Juni bin ich nicht mehr im Dienst, sicher aber nicht ganz aus dem Blickfeld. Bei Gottesdienstbesuchen oder Spaziergängen durch Moabit werde ich sicher dem einen oder der anderen begegnen und dann berichten können, was diese neue Zeit so mit sich bringt.

PFARRERIN CAROLA TÜRPE

(foto:knoll)