"Ein jegliches hat seine Zeit, ...

 

 

... und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“ Mit diesen Worten des Predigers Salomon verabschiedete sich Pfarrerin Türpe im Sommer 2015 von ihrer Gemeinde St. Johannis in die Elternzeit. Am Sonntag nun verlässt sie, inzwischen Gemeindepfarrerin der fusionierten Gemeinde Tiergarten, das Kirchschiff, um als Schulpfarrerin in Potsdam zu arbeiten.
 

Bei der feierlichen Einführung im Jahr 2012 lag Spannung in der Luft. Pfarrerin Türpe stieß Türen auf. Freundlich und beharrlich hielt sie sie offen - trotz heftigem Gegenwind. Und als der Sturm sich endlich legte, war sie noch immer da. Gestärkt und nicht mehr allein mit ihren Ideen von einer offenen und gastfreundlichen Gemeinde und der großen Chance einer Fusion mit den Nachbargemeinden. Die Gemeinde gedieh und die Fusion kam, demokratisch beschlossen. Eine Zeit der Neuorganisation und -findung in zeitlich aufwändigen Sitzungen. Zuletzt war Pfarrerin Türpe dann zuständig für die Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche.

Fünf aufregende und gesegnete Jahre - beruflich als ambitionierte Pfarrerin, aber auch insbesondere als Frau und Mutter. Und deshalb können sich ihre beiden in dieser Zeit geborenen Töchter jetzt erst einmal auf einen zeitlich geregelteren Arbeitsalltag ihrer Mutter als Schulpfarrerin freuen. Und wir uns auf Pfarrerin Schönfeld, die die Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche fortan betreuen wird.

 

Verabschiedung: Sonntag, 12. Januar 2017. 14 Uhr. Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche (Händelallee) mit Begrüßung von Pfarrerin Schönfeld

 

MARTINA KNOLL

(foto:knoll)